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Brustchirugie beim Mann – Gynäkomastie

Was versteht man eigentlich unter einer Gynäkomastie?


Unter einer Gynäkomastie versteht man eine Vergrößerung der männlichen Brust. Meist ist diese auf beiden Seiten ausgeprägt.

Hierbei unterscheidet man zwischen einer juvenilen Gynäkomastie, die nur im jugendlichen Alter (13-16 Jahre) auftritt und mit einzelnen Hormonveränderungen zusammenhängt. Diese ist in aller Regel reversibel und bildet sich nach Ablauf der Pubertät oft komplett zurück.

Des Weiteren existent eine Gynäkomastie im Erwachsenenalter. Diese ist durch unterschiedliche interne sowie externe Faktoren verursacht. Allerdings bleibt die genaue Ursache oft unklar.

Als interne Faktoren sind hervorzuheben: Veränderung des Hormonhaushaltes durch Veränderung der Leberfunktion oder Schilddrüsenfunktion.

Externe Ursachen können sein: Einnahme von östrogenhaltigen Medikamenten, übermässiger Alkoholkonsum, vermehrter Mariuhanagebrauch, sowie ein weit verbreitetes Übergewicht durch zu hohe tägliche Kalorienzufuhr.

In seltenen Fällen steht ein Tumor hinter der Ursache einer Gynäkomastie.

Externe Einflüsse können durch eine Umstellung der Genussmittel und Lebensweise verändert werden, so dass es zu einer Verminderung der Gynäkomastie kommen kann.

Gibt es bei der Korrektur der Gynäkomastie Risiken?

In der Regel sind die Korrektureingriffe bei der bestehenden Gynäkomastie durch den Facharzt der Plastischen Chirurgie sehr komplikationsarm.

Es können nach dem Eingriff Blutergüsse (Hämatome) im Bereich der Brust existieren, die in den nächsten Tagen abschwellen. Zudem kann es anfangs zu einer Missempfindungsstörung im operierten Areal kommen. Hierbei können die Brustwarzen teilweise ebenso betroffen sein, was von den Patienten als etwas unangenehm beschrieben wird. Dieser Zustand kann einige Tage und Wochen anhalten, ist aber im Normalfall reversibel.

Infektionen im Brustbereich treten eher selten auf, sind aber durch Antibiotikagabe gut zu therapieren.

Bei der Entfernung von größeren Drüsenkörpern muss eine Schnittführung gemacht werden, so dass kleine Narben im Bereich der Brustwarze (Mamille) entstehen.

Ablauf der Operation und Verhalten vor & nach der OP

Was sollte ich vor einer Operation beachten?

Vor einem Eingriff sollte übermäßiger Alkohol- und Nikotingebrauch auf ein Minimum reduziert werden. Zudem sollten keine blutverdünnenden Medikamente eingenommen werden.

Der Oberkörper und die Arme werden im Vorfeld vermessen und ein extra individuell angepasstes Kompressionsmieder zur Operation mitgebracht dies erfolgt durch den Arzt).

 

Welche Narkose wird verwendet?

In den meisten Fällen wird eine Gynäkomastie unter Lokalanästhesie durchgeführt. In seltenen Ausnahmen (großer Drüsenkörper, übermäßige Gynäkomastie mit großer Straffungsoperation oder Wunsch des Patienten), ist eine Allgemeinnarkose sinnvoll.

 

Wie wird die Operation durchgeführt?

Die Operationszeit beträgt zwischen 1-1,5 Stunden.

Als wesentlicher Bestandteil der Operation ist die Entfernung des Brustdrüsenkörpers. Zudem kann ebenso, um eine Symmetrie zu erzielen, eine Liposuktion durchgeführt werden.

In der Regel wird im unteren Brustwarzenbereich der Schnitt vollzogen, um den störenden Brustdrüsenkörper zu entfernen.

In anderen Fällen kann durch kleine Schnitte und Liposuktion ein optimales Ergebnis erzielt werden.

Um ein optimales Ergebnis zu bekommen, erfolgt meist eine Kombination zwischen Entfernung des Brustdrüsenkörpers mit einer Liposuktion überschüssigen Fettgewebes.

Bei ausgeprägten Gynäkomastieformen – mit stark übermäßigem Fett – und Hautgewebe- erfolgt die Entfernung über einen weiteren Schnitt, damit das vermehrte Gewebe entfernt werden kann.

In diesen Fällen wird eine Drainage eingelegt, um sich bildendes Wundsekret nach außen zu fördern. Die Drainage wird meist am Folgetag entfernt.

 

Auf was sollte ich mich nach der Operation einstellen?

Es kann in der Folgezeit nach der Operation zu einer Hämatombildung (Bluterguss) kommen. Dieser ist normalerweise nach 2 Wochen abgeklungen. Die durch den Schnitt erfolgten Hautnähte können nach 7-10 Tagen entfernt werden.

Das angepasste Kompressionsmieder ist über einen Zeitraum von mindestens 6 Wochen Tag und Nacht zu tragen.

Sportliche Aktivitäten sollten über eine Zeitraum von 4 Wochen zurückgestellt werden. In der Anfangsphase sind Schmerzmittel hilfreich.

Saunagänge und Schwimmen sollte in den ersten Wochen nach dem Eingriff vermieden werden. Die Narbe ist vor der Sonne in den ersten 9-12 Monaten zu schützen, damit es nicht zu unterschiedlichen Pigmentveränderungen und einer zu auffälligen Narbe im Brustwarzenbereich kommt.

Brustreduktion bei Männern durch Dr. Biesgen:

Dr. Biesgen führt als aktives Mitglied in internationalen Fachgesellschaften im Bereich der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgie das Beratungsgespräch, wie auch die Operation und Nachbehandlung bei Ihnen persönlich durch.

 

Was können Sie vor/nach der Operation erwarten?

Dr. Biesgen nimmt sich bei all seinen Beratungsgesprächen die notwendige Zeit, um Sie detailliert und umfassend über alle operative Techniken, Komplikationen und Risiken aufzuklären. Die Operation wird individuell auf Sie angepasst und abgestimmt. Anhand von Bildmaterial werden Sie ebenso über die einzelnen Schritte und auch die Nachbehandlung aufgeklärt.

 

Wie hoch sind die Kosten einer Brustreduktion bei Männern?

Die genauen Kosten werden mit dem Patienten individuell besprochen, da es von vielen Faktoren (Operationstechnik, usw.) abhängt.

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Zufriedene Patienten

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Stundenanzahl Operationen